Gesamtrettungssystem im UL: Pflicht, Kosten, Wartung
Aktualisiert am 4.10.2026
Das UL Rettungssystem, fachlich Gesamtrettungssystem genannt, ist in Deutschland für Ultraleichtflugzeuge vorgeschrieben. Im Notfall bringt es Flugzeug und Insassen gemeinsam an einem großen Fallschirm zu Boden. Für Käufer eines gebrauchten UL zählt das Rettungsgerät zu den wichtigsten Prüfpunkten: Es hat feste Pack- und Nachprüfintervalle, eine begrenzte Lebensdauer und eine pyrotechnische Ausschussvorrichtung, deren Austausch teuer ist. Dieser Ratgeber erklärt die Rechtslage, die Technik, die Intervalle für Nachprüfung und Raketentausch, die Kosten und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Was ist ein Gesamtrettungssystem?
Ein Gesamtrettungssystem besteht aus einem großen Rundkappenfallschirm, der für das Gesamtgewicht des Luftfahrzeugs mit Insassen ausgelegt ist, und einer Ausschussvorrichtung. Meist ist das eine kleine Feststoffrakete. Sie zieht den Schirm im Notfall innerhalb weniger Sekunden aus dem Packcontainer und bringt ihn in Entfaltungsposition. Die Fangleinen sind so an der Zelle befestigt, dass das Flugzeug nach der Auslösung weitgehend in Normallage am Schirm hängt.
Die Lufttüchtigkeitsforderungen für Rettungsgeräte für Ultraleichtflugzeuge (LTF RG-UL) definieren den Zweck: Die Rettungsgeräte sind fest mit dem Luftfahrzeug verbunden und sollen im Falle von Luftnot Fluggerät und Pilot gemeinsam landen. Als Ausschussvorrichtung lassen die LTF neben dem Raketenmotor auch Mörser, Sprengkörper, Wurfcontainer oder pneumatische Systeme zu.
Die kommerzielle Entwicklung begann im Ultraleichtbereich: Der US-Hersteller Ballistic Recovery Systems (BRS) wurde 1980 von Boris Popov gegründet und brachte 1982 sein erstes Fallschirmsystem für Ultraleichtflugzeuge auf den Markt. Später entwickelte BRS gemeinsam mit Cirrus das Rettungssystem für die zugelassenen Cirrus-Modelle, das dort Serienausstattung ist (siehe cirrus sr22 kaufen).
Pflicht: Was die Vorschriften für das UL verlangen
Die zentrale Vorschrift steht in § 3 Abs. 2 der Betriebsordnung für Luftfahrtgerät (LuftBO): „Luftsportgeräte dürfen nur mit einem zugelassenen Rettungsgerät betrieben werden.“ Im selben Absatz steht, dass Luftsportgeräteführer und Fluggast einen geeigneten Kopfschutz tragen müssen. Der Beauftragte, also DAeC oder DULV, kann Ausnahmen zulassen.
Die Bauvorschriften greifen das auf:
- LTF-UL 2020: Die Lufttüchtigkeitsforderungen für motorgetriebene, aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge (NfL 2-547-20) gelten für UL mit einer höchstzulässigen Abflugmasse von nicht mehr als 600 kg, mit Schwimmern 650 kg, jeweils einschließlich Rettungsgerät. Die Leermasse wird mit der geforderten Mindestausrüstung inklusive Rettungsgerät ermittelt. Das System geht also voll in die Zuladungsrechnung ein. Mehr zur Gewichtsklasse im Ratgeber 600 kg ul.
- Einbau (Anhang I der LTF-UL): Für jedes einbaufähige Rettungsgerät muss gezeigt werden, dass es die LTF für Rettungsgeräte vollständig erfüllt. Der Einbau ist zwischen UL-Hersteller und Rettungsgeräte-Hersteller abzustimmen und im Betriebshandbuch zu dokumentieren. Der Auslösegriff muss für den Piloten auch unter Beschleunigung erreichbar sein. Es darf nicht passieren, dass der Propeller die Tragseile kappt. Austrittsöffnungen für pyrotechnische Systeme müssen von außen deutlich markiert sein.
- Bedienung: Bei Doppelsteuerung muss das Rettungsgerät von beiden Sitzen aus auslösbar sein. Der Betätigungssinn ist festgelegt: ziehen löst aus.
- Ausnahme Tragschrauber: Die Bauvorschriften für Ultraleichte Tragschrauber (NfL 2-445-19) erlauben, auf ein eigenständiges Rettungsgerät zu verzichten, weil der dauerhaft autorotierende Rotor als Rettungsgerät angesehen werden kann. Deshalb fliegen UL-Gyrocopter wie unter gyrocopter kaufen in der Regel ohne Fallschirmsystem.
Zugelassene Rettungsgeräte für UL
Das DAeC-Luftsportgeräte-Büro veröffentlicht eine Liste der zugelassenen Rettungsgeräte mit Musterbetreuer, maximaler Anhängelast und Höchstgeschwindigkeit. Ein Auszug:
| Muster | Musterbetreuer | Anhängelast (kp) | Geschwindigkeit (km/h) |
|---|---|---|---|
| BRS-5-UL 3 SP | BRS | 410 | 220 |
| BRS-5-UL 4 | BRS | 475 | 276 |
| BRS-6 1050 SP | BRS | 475 | 311 |
| BRS-6 1350 SP | BRS | 600/650 | 290/279 |
| BRS-6-UL-HS | BRS | 600 | 343 |
| Magnum 300 Speed SP | Junkers Profly | 325 | 220 |
| COBRA 500 S | Streifeneder | 450 | 230 |
| Phantom 475 | Fa. Schmidtler | 472,5 | 150 |
| GRS 6/600 SD Speedy NG | Galaxy GRS | 600 | 365 |
Quelle: DAeC-Luftsportgeräte-Büro, Liste zugelassener Rettungsgeräte, abgerufen am 2. Oktober 2026.
Die Tabelle zeigt, warum das Rettungsgerät zum Flugzeug passen muss. Viele ältere Systeme sind für 450 bis 475 kp ausgelegt und damit für die alte 472,5-kg-Klasse gedacht. Wird ein UL auf 600 kg Abflugmasse umgestellt, muss auch das Rettungsgerät für diese Anhängelast zugelassen sein. Ebenso muss die zulässige Gebrauchsgeschwindigkeit des Schirms zur Höchstgeschwindigkeit des UL passen.
Technik im Detail: zwei Kennblätter als Beispiel
Die DAeC-Gerätekennblätter zeigen, wie unterschiedlich moderne Systeme ausgelegt sind.
BRS-6 1350 SP (Kennblatt 61514): Die Rundkappe hat einen nominellen Durchmesser von ca. 11,8 m und ca. 110 m² Fläche. Das Fallschirmpaket wiegt 9,0 kg, der Montagerahmen 2,0 kg, Rakete und Auslösezug 1,3 kg. Bei 600 kg Anhängelast liegt die zulässige Gebrauchsgeschwindigkeit bei 290 km/h, die Mindestgebrauchshöhe bei 80 m und die Sinkgeschwindigkeit bei ca. 7,5 m/s. Bei 650 kg sinkt die zulässige Geschwindigkeit auf 279 km/h, die Sinkgeschwindigkeit steigt auf ca. 7,9 m/s. Die Entfaltungszeit gibt das Kennblatt bei 65 km/h mit 5,8 s an.
Galaxy GRS 6/600 SD Speedy NG (Kennblatt 61515): Zugelassen für 290 bis 600 kg Anhängelast. Die Mindestgebrauchshöhe über Grund beträgt 110 m bei 90 km/h, die Sinkgeschwindigkeit bei maximaler Last 7,5 m/s. Die Gesamtmasse liegt je nach Ausführung zwischen 12,3 kg (Softpack) und 14,8 kg, davon entfallen 2,8 kg auf die Rakete.
Diese Werte zeigen auch die Grenzen: Ein Rettungssystem braucht Höhe, um sich zu entfalten, und der Aufprall am Schirm ist deutlich härter als eine normale Landung.
Rettungsschirm UL Nachprüfung: Packintervalle und Lebensdauer
Bei der Rettungsschirm UL Nachprüfung geht es um drei Fristen: das Packintervall des Schirms, das Wechselintervall der Rakete und die maximale Betriebsdauer des gesamten Systems. Maßgeblich sind immer das Kennblatt und das Betriebshandbuch des jeweiligen Musters.
| System | Packintervall | Rakete | Gesamtlebensdauer |
|---|---|---|---|
| BRS-6 1350 SP (Kennblatt) | 1 Jahr bei externer Montage, 6 Jahre bei interner Montage | laut separatem Kennblatt der Rakete | 24 Jahre |
| BRS-Systeme (Angabe BRS-Service-Center) | alle 6 Jahre | Austausch nach 12 Jahren | 24 Jahre |
| Galaxy GRS 6/600 SD Speedy NG (Kennblatt) | 6 Jahre (Nachprüfintervall ebenfalls 6 Jahre) | – | 30 Jahre bei Einhaltung der Intervalle |
Quellen: DAeC-Kennblätter 61514 und 61515, BRS Technik (Locktow), abgerufen am 2. Oktober 2026.
Das BRS-Kennblatt nennt zusätzliche Anlässe für eine Nachprüfung außerhalb der Intervalle:
- bei Nässe oder anderen Umwelteinflüssen; ein nass gewordenes Softpack muss sofort nachgeprüft werden,
- bei Zweifeln an der Betriebstüchtigkeit oder dem Verdacht auf Beschädigungen,
- nach Instandsetzungen, nach denen das System nicht mehr lufttüchtig war, und nach Änderungen,
- nach einer Auslösung.
Nach einer Auslösung in der Luft oder einer Bodenauslösung, bei der sich die Kappe gefüllt hat, darf ein BRS-System nicht mehr nachgeprüft und eingesetzt werden. Packen und Prüfen dürfen bei BRS wegen der Packmethode nur der Hersteller oder von ihm autorisierte Personen. Das DAeC führt außerdem eine Liste der anerkannten Prüfer für UL-Rettungsgeräte.
Bei der Jahresnachprüfung des UL sollen laut BRS-Kennblatt Befestigung und äußerer Zustand von Packhülle und Rakete sowie Verlegung und Zustand der Haltegurte geprüft werden. Die Prüfer kontrollieren laut DAeC zudem die Warnmarkierung an der Ausschussöffnung und stellen ohne diese Markierung keine Prüfbescheinigung aus.
Gesamtrettungssystem Kosten: Nachpacken, Rakete, Neusystem
Die Gesamtrettungssystem Kosten bestehen aus drei Blöcken: Anschaffung, regelmäßiges Nachpacken und Raketentausch.
| Leistung (BRS) | Preis inkl. 19 % MwSt. |
|---|---|
| Nachpacken BRS-5 UL 3 / UL 4 SP | 989 € |
| Nachpacken BRS-6 1050 SP und 1350 SP | 989 € |
| Nachpacken BRS-6 1350 HS (SP/CAN) | 1.020 € bis 1.050 € |
| Neue Rakete BRS 301 | 1.798 € |
| Neue Rakete BRS 440 | 2.136 € |
| Neue Rakete BRS 601 | 2.928 € |
Quelle: Preisliste BRS Technik, Locktow, Stand 2. Oktober 2026.
Weitere Kostenpunkte:
- Neues System: BRS nennt keine Listenpreise, weil die Systeme individuell an den Flugzeugtyp angepasst werden. Preise gibt es auf Anfrage. Wir nennen deshalb keine Zahl. Zur Einordnung: Allein eine neue BRS-Rakete kostet laut Preisliste mehr als ein Nachpacken des Schirms.
- Versand und Gefahrgut: Raketen-Treibsätze sind Gefahrgut. Junkers Profly weist darauf hin, dass Gesamtrettungssysteme unabhängig vom Hersteller nicht im Standardversand verschickt werden dürfen. BRS lässt den Schirm dagegen ohne Rakete einschicken. Für nicht oder unzureichend gesicherte Systeme berechnet Junkers eine Pauschale von 150 €.
- Aus- und Einbau: Der Ausbau vor dem Versand und der Wiedereinbau kosten Werkstattzeit, sofern Sie das nicht selbst nach Herstelleranleitung erledigen dürfen.
- Ausfallzeit: Junkers weist auf längere Bearbeitungszeiten hin, vor allem bei Kappenwechseln. Planen Sie die Wartung deshalb nicht direkt vor der Flugsaison ein.
Die Kosten fallen nicht jährlich, sondern in großen Einzelbeträgen an, deshalb lohnt eine Rücklage. Mit dem flugzeug kosten rechner können Sie solche Rücklagen in Ihre Jahreskosten einrechnen.
Pyrotechnik: Einweisung, Transport und Sicherheit
Das Rettungssystem enthält einen Explosivstoff. Die LTF RG-UL weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Bestimmungen für den Umgang mit Sprengstoff zu beachten sind. In der Praxis heißt das:
- Pyrotechnische Einweisung: Junkers Profly gibt ein gewartetes System nur zurück, wenn in der Lizenz des Halters eine pyrotechnische Einweisung vermerkt ist. Im Anmeldeformular wird dafür die DULV- oder DAeC-Lizenznummer abgefragt. Für gewerbsmäßigen Erwerb und Umgang ist zusätzlich eine Erlaubnis nach Sprengstoffrecht beim Gewerbeaufsichtsamt nötig.
- Sicherung: Für den Transport müssen Auslösegriff und Rakete gesichert sein. BRS bittet darum, den Auslösezug von der Rakete zu trennen.
- Rettungskräfte: Nicht ausgelöste Systeme sind nach einem Unfall eine Gefahr für Helfer. Deshalb verlangt die LTF-UL die äußere Markierung der Austrittsöffnung. Der DAeC stellt dafür bei ihm registrierten Haltern kostenlos Warnaufkleber bereit.
Rettungssystem beim UL-Kauf prüfen
Beim Kauf eines gebrauchten UL lohnt ein genauer Blick auf das Rettungsgerät. Fehlende Nachweise oder ein abgelaufenes System können den Kaufpreis deutlich mindern.
| Prüfpunkt | Worauf Sie achten |
|---|---|
| Muster und Zulassung | Muster auf Stück- oder Nachprüfschein und Label; zugelassen für dieses UL laut Betriebshandbuch |
| Anhängelast | passt zur eingetragenen Abflugmasse (472,5 kg oder 600 kg) |
| Gebrauchsgeschwindigkeit | nicht niedriger als die Höchstgeschwindigkeit des UL laut Kennblatt |
| Herstellungsdatum | Restlebensdauer bis zum Ende der Betriebszeit (z. B. 24 oder 30 Jahre) |
| Letzte Nachprüfung | Datum und nächster Termin für Schirm und Ausziehsystem |
| Rakete | Werknummer, Ablaufdatum („Do not use after“), nächster Tausch |
| Zustand | Softpack trocken, Gurte unbeschädigt, Befestigung fest |
| Warnmarkierung | Austrittsöffnung außen deutlich markiert |
| Unterlagen | Prüfscheine, Betriebsanweisung, Einbaudokumentation |
Wenn Schirm und Rakete in den nächsten ein bis zwei Jahren fällig werden, sollten Sie die Kosten in die Preisverhandlung einbeziehen. Eine unabhängige pre buy inspection flugzeug bezieht das Rettungsgerät mit ein.
Rettungsgeräte finden Sie in praktisch allen Dreiachs-UL auf dem Markt, zum Beispiel bei ikarus c42 kaufen, fk9 kaufen, flight design ctls kaufen oder bristell kaufen. Welches System eingebaut ist, unterscheidet sich je nach Baujahr und Ausstattung. Die Übersicht aller Inserate finden Sie unter ultraleichtflugzeug kaufen. Wenn Sie ein UL mit frisch gewartetem Rettungssystem suchen, geben Sie einen Suchauftrag unter flugzeug gesucht auf.
Fazit
Ohne zugelassenes Rettungsgerät darf ein UL in Deutschland nach § 3 LuftBO nicht betrieben werden. Für UL-Tragschrauber erlauben die Bauvorschriften den Verzicht, weil der autorotierende Rotor als Rettungsgerät gilt. Das System muss zur Masse und Geschwindigkeit des Flugzeugs passen, regelmäßig vom Hersteller oder einem autorisierten Betrieb gepackt werden und hat eine begrenzte Lebensdauer. Die größten Kosten entstehen beim Raketentausch und beim Ersatz am Ende der Lebensdauer. Prüfen Sie beim Kauf deshalb Herstellungsdatum, Prüfscheine und Raketenablauf und rechnen Sie anstehende Termine in den Preis ein.
Häufige Fragen
Ist ein Rettungssystem im UL Pflicht?
Ja. Nach § 3 Abs. 2 LuftBO dürfen Luftsportgeräte nur mit einem zugelassenen Rettungsgerät betrieben werden. Für UL-Tragschrauber erlauben die Bauvorschriften den Verzicht, weil der autorotierende Rotor als Rettungsgerät angesehen werden kann.
Wie oft muss der UL-Rettungsschirm nachgeprüft werden?
Das hängt vom Muster ab. Das DAeC-Kennblatt des BRS-6 1350 SP nennt ein Packintervall von 1 Jahr bei externer und 6 Jahren bei interner Montage, das Kennblatt des Galaxy GRS 6/600 SD Speedy NG 6 Jahre. Nach Nässe, Beschädigung oder Auslösung ist zusätzlich eine Nachprüfung nötig.
Was kostet das Nachpacken eines Rettungssystems?
BRS Technik nennt für das Nachpacken gängiger UL-Systeme 989 € bis 1.050 € inklusive 19 % MwSt. (Stand 2. Oktober 2026). Hinzu kommen Versand, Aus- und Einbau.
Wann muss die Rakete des Rettungssystems getauscht werden?
Für BRS-Systeme nennt das BRS-Service-Center einen Raketenaustausch nach 12 Jahren. Eine neue Rakete kostet dort je nach Typ 1.798 € bis 2.928 € inklusive MwSt. (Stand 2. Oktober 2026).
Wie lange ist ein Gesamtrettungssystem nutzbar?
Die Betriebsdauer ist im Kennblatt festgelegt. Für BRS-Systeme sind es 24 Jahre, für das Galaxy GRS 6/600 SD Speedy NG 30 Jahre bei Einhaltung der Pack- und Prüfintervalle.
Darf ich mein Rettungssystem selbst packen?
Nein. Beim BRS-6 1350 SP dürfen laut Kennblatt nur der Hersteller oder von ihm autorisierte Personen prüfen und packen. Das DAeC veröffentlicht eine Liste anerkannter Prüfer für UL-Rettungsgeräte.
Passt jedes Rettungssystem zu einem 600-kg-UL?
Nein. Die zulässige Anhängelast muss zur eingetragenen Abflugmasse passen. Viele ältere Systeme sind laut DAeC-Liste für 450 bis 475 kp zugelassen und reichen für 600 kg nicht aus.
Weiterführende Seiten
Quellen
- § 3 LuftBO – Grundregel für den Betrieb – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 2.10.2026
- Rettungsgeräte für ultraleichte Luftsportgeräte: Zulassungen & Prüfer – DAeC Luftsportgeräte-Büro, abgerufen am 2.10.2026
- DAeC-Kennblatt 61514 Rettungssystem BRS-6 1350 SP – DAeC Luftsportgeräte-Büro, abgerufen am 2.10.2026
- DAeC-Kennblatt 61515 GRS 6/600 SD Speedy NG – DAeC Luftsportgeräte-Büro, abgerufen am 2.10.2026
- Lufttüchtigkeitsforderungen für aerodynamisch gesteuerte UL (LTF-UL), NfL 2-547-20 – Luftfahrt-Bundesamt / DAeC, abgerufen am 2.10.2026
- Lufttüchtigkeitsforderungen für Rettungsgeräte für UL (RG-UL), NfL 2-366-17 – Luftfahrt-Bundesamt / DAeC, abgerufen am 2.10.2026
- Bauvorschriften für Ultraleichte Tragschrauber (BUT), NfL 2-445-19 – Luftfahrt-Bundesamt / DULV, abgerufen am 2.10.2026
- Service & Preise – BRS Technik, abgerufen am 2.10.2026
- Anmeldung zur Revision Junkers Rettungssysteme – Junkers Profly, abgerufen am 2.10.2026
- Gesamtrettungssystem – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Ballistic Recovery Systems – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
Zuletzt redaktionell geprüft: 4.10.2026