Was kostet ein Motorsegler?
Aktualisiert am 4.10.2026
Der Motorsegler Preis reicht von einem gebrauchten Reisemotorsegler älterer Bauart, wie ihn viele Vereine seit Jahrzehnten fliegen, bis zu einem neuen Hochleistungsmotorsegler mit Klapptriebwerk, der preislich in der Liga gut ausgestatteter Reiseflugzeuge spielt. Dieser Ratgeber ordnet die Klassen ein, nennt belegbare Preisangaben aus Fachpresse und Herstellerumfeld mit Quelle und Datum und zeigt, welche laufenden Kosten nach dem Kauf auf Sie zukommen. Stand der Recherche ist der 2. Oktober 2026. Eine öffentliche, verlässliche Preisstatistik für den deutschen Gebrauchtmarkt gibt es nicht. Wir nennen deshalb nur Zahlen, die wir in einer zugänglichen Quelle selbst prüfen konnten.
Welche Motorsegler-Klassen es gibt
„Motorsegler“ ist ein Sammelbegriff. Für den Preis ist entscheidend, zu welcher Gruppe ein Flugzeug gehört:
- Reisemotorsegler (TMG, Touring Motor Glider): Motor und Propeller sind fest eingebaut und nicht einfahrbar. Laut Flughandbuch muss ein TMG aus eigener Kraft starten und steigen können. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bilden Reisemotorsegler eine eigene Luftfahrzeugklasse mit höchstens zwei Sitzen und einer Höchstabflugmasse von 850 kg; deutsche Kennzeichen beginnen mit D-K. Typische Vertreter sind der Scheibe SF 25 Falke, der Grob G 109 und die Diamond HK36 Super Dimona.
- Eigenstartfähige Segelflugzeuge mit Klapptriebwerk: Der Antrieb wird nach dem Start eingefahren, das Flugzeug fliegt danach als vollwertiges Segelflugzeug. Hierzu zählen etwa Hochleistungsdoppelsitzer mit Motor.
- Segelflugzeuge mit Heimkehrhilfe (Turbo): Sie können nicht selbst starten, der Motor dient nur dazu, eine Außenlandung zu vermeiden.
- Sonderfälle: Die Stemme-Baureihe verbindet Segelflugleistung mit einem im Rumpf liegenden Motor und einem Faltpropeller in der Rumpfnase. Daneben gibt es Ultraleicht-Motorsegler, die in Deutschland als Luftsportgeräte geführt werden.
Je weiter sich ein Motorsegler in Richtung Segelflugleistung und Komfort entwickelt, desto höher liegt in aller Regel der Preis. Ein einfacher TMG ist ein Reise- und Schulungsflugzeug, ein Hochleistungsmotorsegler ein Spezialgerät für eine kleine Käufergruppe.
Belegbare Neupreise: was Motorsegler kosten
Die meisten Hersteller veröffentlichen keine aktuellen Preislisten. Belastbare Neupreise finden sich vor allem in Testberichten der Fachpresse. Diese Angaben sind teils mehr als zehn Jahre alt und dienen deshalb vor allem der Einordnung der Preisverhältnisse zwischen den Klassen.
| Muster | Klasse | Preisangabe | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|
| Scheibe SF 25 C Falke (Rotax) | Reisemotorsegler | 115.000 bis 118.000 Euro inkl. MwSt., je nach Ausstattung und Motor | fliegermagazin, Pilot Report, 01.08.2007 |
| Stemme S10 | Hochleistungsmotorsegler | um 300.000 Euro je nach Ausstattung | fliegermagazin, 01.06.2014 |
| Stemme S6 | Motorsegler (Reise/Schulung) | 296.000 Euro plus Steuer | aerokurier, 30.04.2014 |
| Stemme S10-VT | Hochleistungsmotorsegler | 280.000 Euro plus Steuern | aerokurier, Leser-Test, Ausgabe 11/2015 |
| Stemme S10-VT | Hochleistungsmotorsegler | 446.600 US-Dollar (Testflugzeug) | AOPA Pilot, 05.11.2014 |
| Schempp-Hirth Nimbus-4DM | eigenstartfähiger Doppelsitzer | 170.000 Euro ohne Hilfsantriebsoptionen und MwSt. | Region Stuttgart, 06.07.2009 |
| Blanik Urfin | einsitziger 120-kg-UL-Motorsegler (elektrisch) | 60.000 Euro netto inkl. zwei Batterien und Rettungssystem | aerokurier, 17.04.2024 |
Was die Tabelle zeigt: Schon 2007 kostete ein neuer Reisemotorsegler der Falke-Klasse mehr als 100.000 Euro. Die Stemme-Muster lagen 2014 und 2015 etwa beim Zweieinhalbfachen. Da seitdem Material-, Lohn- und Zertifizierungskosten gestiegen sind, sollten Sie diese Werte als Untergrenze für heutige Neupreise verstehen und für ein konkretes Angebot direkt beim Hersteller anfragen. Bei Neubestellungen kommen zudem Lieferzeit, Anzahlung, Instrumentierung und gegebenenfalls ein Anhänger hinzu.
Für eigenstartfähige Segelflugzeuge gilt: Der Motor ist ein Aufpreis auf das Segelflugzeug. Die Preisangabe für den Nimbus-4DM von 2009 schließt Hilfsantriebsoptionen und Mehrwertsteuer ausdrücklich aus. Wie sich die Preise reiner Segelflugzeuge zusammensetzen, erklärt der Ratgeber was kostet ein Segelflugzeug.
Gebrauchtpreise: wovon sie abhängen
Viele Motorsegler werden über Jahrzehnte geflogen. Vom SF 25 wurden laut deutschsprachiger Wikipedia einschließlich Lizenzbauten mehr als 1.500 Exemplare gebaut, vom Grob G 109 in den Versionen A und B zusammen 476. Entsprechend groß ist das Angebot an älteren Reisemotorseglern. Eine öffentlich zugängliche, belastbare Statistik zu Gebrauchtpreisen haben wir nicht gefunden. Wir nennen deshalb bewusst keine Euro-Spanne. Die wichtigsten Preisfaktoren sind:
- Motor und Reststunden bis zur Überholung: Ein frisch überholter Motor oder ein Umbau auf einen modernen Rotax steigert den Wert deutlich. Ein Motor kurz vor der TBO drückt den Preis, weil der Käufer die Überholung einpreist.
- Muster und Variante: Ein SF 25 B mit älterem Motor ist ein anderer Markt als ein SF 25 C mit Rotax 912 S oder eine Super Dimona mit Turbomotor.
- Bauweise und Zustand: Gemischtbauweise mit Stahlrohr, Holz und Bespannung verlangt eine andere Prüfung als GFK- oder CFK-Strukturen.
- Dokumentation: Lückenlose Bordbücher, Prüfberichte und der Stand der Lufttüchtigkeitsanweisungen.
- Avionik: Funkgerät, Transponder und Kollisionswarnung auf aktuellem Stand erhöhen den Wert, eine Nachrüstung schlägt beim Käufer zu Buche.
- Schadenshistorie: Reparierte Unfallschäden mindern den Wert, auch wenn sie fachgerecht behoben wurden.
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Beispiele: Motorsegler-Muster im Überblick
Die folgenden Muster prägen den Gebrauchtmarkt in Deutschland. Auf den Modellseiten finden Sie technische Daten, Varianten und typische Schwachstellen:
- Scheibe SF 25 Falke: der meistgebaute Reisemotorsegler, als Schul- und Vereinsflugzeug weit verbreitet. Wer einen sf 25 falke kaufen möchte, findet eine große Auswahl an Varianten und Motorisierungen.
- Grob G 109: Reisemotorsegler mit größerer Spannweite als der Falke; laut Wikipedia wurden 476 Exemplare gebaut. Mehr dazu unter grob g109 kaufen.
- Diamond HK36 Super Dimona: Reisemotorsegler mit Limbach- oder Rotax-Motoren bis hin zu Turbo-Versionen. Details unter super dimona kaufen.
- Stemme S10: Hochleistungsmotorsegler mit 23 m Spannweite und Gleitzahl 50. Mehr unter stemme s10 kaufen.
- Pipistrel Taurus: zweisitziger, eigenstartfähiger Motorsegler, unter anderem als Taurus Electro mit Elektroantrieb. Siehe pipistrel taurus kaufen.
Alle aktuellen Angebote dieser Klasse finden Sie in der Kategorie motorsegler kaufen.
TMG kosten im Betrieb
Nach dem Kauf beginnen die laufenden Kosten. Sinnvoll ist, wie es auch fliegermagazin in seinen Kostenrechnungen vorschlägt, die Trennung in feste Kosten, die unabhängig von der Flugzeit anfallen, und variable Kosten, die mit jeder Flugstunde entstehen. Bei den TMG kosten fallen die Fixkosten besonders ins Gewicht, weil viele Halter vergleichsweise wenige Stunden im Jahr fliegen.
Feste Kosten pro Jahr
- Hangar oder Stellplatz: Laut fliegermagazin liegen Hallenmieten an kleinen Plätzen bei etwa 100 bis 200 Euro pro Monat, große Flughäfen verlangen oft deutlich über 1.000 Euro im Monat. Die Angabe stammt aus einem Beitrag von 2011 und ist seitdem eher gestiegen. Motorsegler mit großer Spannweite brauchen entsprechend Platz. Die Stemme S10 lässt sich laut fliegermagazin von 23 auf 11,4 m Spannweite falten, was die Hallensuche erleichtert.
- Versicherung: Eine Halterhaftpflichtversicherung ist nach der Verordnung (EG) Nr. 785/2004 vorgeschrieben, die Mindestdeckung richtet sich nach der Höchstabflugmasse. Hinzu kommen auf Wunsch Kasko- und Insassenversicherung. Belastbare, aktuelle Prämienbeispiele für Motorsegler haben wir nicht gefunden. Hinweise zu Deckungsarten gibt der Ratgeber flugzeug versicherung.
- Lufttüchtigkeit und Wartung: Jahresnachprüfung, Lufttüchtigkeitsprüfung und die vom Instandhaltungsprogramm geforderten Arbeiten. Die Höhe hängt stark von Muster, Bauweise und Werkstatt ab.
- Rücklagen: für Avionik-Updates, Bespannung bei Gemischtbauweise, Propeller und Lackierung.
Variable Kosten pro Flugstunde
- Kraftstoff: Die Verbräuche liegen bei Reisemotorseglern deutlich unter denen typischer viersitziger Reiseflugzeuge. Belegte Werte: Für den SF 25 C mit Rotax 912 nennt die deutschsprachige Wikipedia rund 13 l/h, für den Grob G 109 etwa 15 Liter Superbenzin pro Stunde, für die Super Dimona HK 36 TC 23,2 l/h und für die Turbo-Versionen 27 l/h. Für die Stemme S10 nennt fliegermagazin rund 16 l/h bei 55 Prozent Leistung, für die Stemme S12 nennt aerokurier 13 l/h bei 55 Prozent.
- Motorrücklage: Teilen Sie die erwarteten Überholungskosten durch die TBO. fliegermagazin rechnet beispielhaft mit einer Grundüberholung für 30.000 Euro bei 2.000 Stunden TBO, also 15 Euro Rücklage pro Flugstunde. Für Rotax 912 (80 und 100 PS) und 914 wurde die TBO laut Plane & Pilot im Dezember 2009 per Service Bulletin auf 2.000 Stunden angehoben. Warum die Reststunden bis zur Überholung so stark auf Preis und Betriebskosten wirken, erklärt der Ratgeber tbo flugmotor.
- Gebühren: Lande- und Anfluggebühren, bei Reisen gegebenenfalls Flugsicherungsgebühren.
Orientierungswert: Charter eines Falke
Einen öffentlich belegten Stundensatz für einen Reisemotorsegler nannte fliegermagazin im Reisebericht aus Andalusien: In Villamartín kostete ein Falke 108 Euro pro Stunde einschließlich Kraftstoff (Beitrag 2009, aktualisiert 2019). Der Wert stammt aus Spanien und ist nicht auf deutsche Vereinssätze übertragbar. Er zeigt aber die Größenordnung, mit der ein gewerblicher Vermieter für einen TMG kalkuliert.
Ihre eigenen Annahmen rechnen Sie mit dem flugzeug kosten rechner durch. Einen allgemeinen Überblick über alle Kostenblöcke gibt der Ratgeber flugzeug unterhaltskosten.
Motorsegler kosten senken: Halter- und Vereinsmodelle
Weil die Fixkosten unabhängig von der Flugzeit anfallen, sinkt der Preis pro Stunde mit jeder zusätzlichen Flugstunde. Für Piloten, die nur gelegentlich fliegen, lohnt deshalb ein Blick auf geteilte Modelle:
- Haltergemeinschaft: Mehrere Piloten teilen Kaufpreis, Hangar, Versicherung und Wartung. Wie Sie Verträge, Buchung und Kostenverteilung regeln, zeigt der Ratgeber haltergemeinschaft flugzeug.
- Verein: Reisemotorsegler sind klassische Schul- und Vereinsflugzeuge. Vergleichen Sie Stundensätze, Mitgliedsbeiträge und geforderte Arbeitsstunden, bevor Sie sich gegen den Verein und für ein eigenes Flugzeug entscheiden.
- Eigenes Flugzeug: lohnt sich vor allem bei hoher Jahresflugzeit oder wenn Sie ein bestimmtes Muster, etwa für Langstreckensegelflug mit Eigenstart, dauerhaft verfügbar haben möchten.
Lizenz und Flugerfahrung als Kostenfaktor
Für einen Reisemotorsegler brauchen Sie eine passende Berechtigung. Inhaber einer Segelfluglizenz (SPL) können die Rechte für Reisemotorsegler erwerben; laut Merkblatt der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg ist ein nachträglicher Erwerb der TMG-Rechte möglich (SFCL.150). Alternativ ist die Motorsegler-Berechtigung laut deutschsprachiger Wikipedia auch zur LAPL oder PPL erhältlich.
Zum Erhalt der TMG-Rechte verlangt das Merkblatt innerhalb von 24 Monaten mindestens 12 Stunden Flugzeit, davon mindestens sechs Stunden, 12 Starts und Landungen sowie einen Schulungsflug von mindestens einer Stunde mit einem Lehrberechtigten auf einem TMG, alternativ eine Befähigungsüberprüfung. SPL-Inhaber benötigen für TMG-Flüge laut Merkblatt zudem eine gültige Bescheinigung über die Zuverlässigkeit nach § 7 Luftsicherheitsgesetz. Diese Anforderungen sind bei der Kostenplanung zu berücksichtigen, denn Übungsstunden und Schulungsflüge kosten Geld, auch wenn Sie ein eigenes Flugzeug haben.
Checkliste: Kosten vor dem Kauf klären
| Prüfpunkt | Warum er den Preis beeinflusst |
|---|---|
| Motor: Stunden seit Überholung, Hersteller-TBO | Die Überholung ist meist der größte Einzelposten |
| Propeller: Typ und Überholungsfristen | Verstellpropeller haben eigene Fristen und Kosten |
| Struktur und Bespannung | Holz und Bespannung brauchen Erfahrung und Pflege |
| Bordbücher und Lufttüchtigkeitsanweisungen | Fehlende Nachweise können teure Nacharbeiten auslösen |
| Avionik (Funk, Transponder, Kollisionswarnung) | Nachrüstungen kosten Geld und Werkstattzeit |
| Hangarplatz mit passender Torbreite | Ohne Stellplatz kein sinnvoller Betrieb |
| Versicherungsangebot vor Vertragsunterschrift | Prämien hängen von Wert, Muster und Pilotenerfahrung ab |
| Unabhängige Kaufuntersuchung | Deckt versteckte Mängel vor dem Kauf auf |
Wie eine unabhängige Kaufuntersuchung abläuft, beschreibt der Ratgeber pre buy inspection flugzeug. Wenn Sie ein bestimmtes Muster suchen und keins passend inseriert ist, hinterlegen Sie einen Suchauftrag unter flugzeug gesucht. Verkäufer werden dann direkt auf Sie aufmerksam.
Fazit
Der Preis eines Motorseglers hängt vor allem von der Klasse ab. Neue Reisemotorsegler kosteten schon 2007 mehr als 100.000 Euro, für neue Hochleistungsmotorsegler von Stemme nannte die Fachpresse 2014 und 2015 rund 280.000 Euro plus Steuern bis um 300.000 Euro. Gebrauchte Reisemotorsegler sind dank großer Stückzahlen deutlich günstiger, ihr Wert hängt aber stark vom Motor, der Dokumentation und dem Zustand ab. Planen Sie neben dem Kaufpreis die festen Kosten für Hangar, Versicherung und Wartung sowie eine Motorrücklage ein. Bei wenigen Flugstunden pro Jahr senken Haltergemeinschaft oder Verein die Kosten pro Stunde spürbar.
Häufige Fragen
Was kostet ein neuer Motorsegler?
Das hängt von der Klasse ab. fliegermagazin nannte 2007 für einen neuen Scheibe SF 25 C Falke mit Rotax 115.000 bis 118.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für Hochleistungsmotorsegler von Stemme nannte fliegermagazin 2014 um 300.000 Euro, aerokurier 2015 für die S10-VT 280.000 Euro plus Steuern. Aktuelle Preise erfragen Sie direkt beim Hersteller.
Was kostet ein gebrauchter Motorsegler?
Eine verlässliche öffentliche Statistik zu Gebrauchtpreisen gibt es nicht. Entscheidend sind Muster, Motor und Reststunden bis zur Überholung, Zustand, Dokumentation und Avionik. Eine erste Einschätzung liefert unser Preis-Check, der vergleichbare Inserate und gemeldete Verkaufspreise auswertet.
Welche TMG Kosten fallen pro Jahr an?
Feste Kosten entstehen für Hangar oder Stellplatz, Haftpflicht- und gegebenenfalls Kaskoversicherung, Jahresnachprüfung und Wartung. Laut fliegermagazin liegen Hallenmieten an kleinen Plätzen bei etwa 100 bis 200 Euro pro Monat (Stand 2011). Dazu kommen variable Kosten für Kraftstoff, Motorrücklage und Gebühren.
Wie viel Kraftstoff verbraucht ein Reisemotorsegler?
Belegte Werte liegen bei etwa 13 l/h für den SF 25 C mit Rotax 912, rund 15 l/h für den Grob G 109 und 23,2 l/h für die Super Dimona HK 36 TC. Die Stemme S10 verbraucht laut fliegermagazin rund 16 l/h bei 55 Prozent Leistung.
Wie hoch sollte die Motorrücklage sein?
Teilen Sie die erwarteten Überholungskosten durch die TBO des Motors. fliegermagazin rechnet beispielhaft mit 30.000 Euro Überholungskosten bei 2.000 Stunden TBO, also 15 Euro pro Flugstunde. Für Rotax 912 und 914 beträgt die TBO seit einem Service Bulletin von 2009 2.000 Stunden.
Welche Lizenz brauche ich für einen Reisemotorsegler?
Inhaber einer SPL können die TMG-Rechte nachträglich erwerben. Alternativ ist die Motorsegler-Berechtigung zur LAPL oder PPL möglich. Zum Erhalt der TMG-Rechte sind innerhalb von 24 Monaten unter anderem 12 Stunden Flugzeit und ein Schulungsflug nötig.
Lohnt sich eine Haltergemeinschaft für einen Motorsegler?
Bei geringer Jahresflugzeit oft ja, weil sich die Fixkosten für Hangar, Versicherung und Wartung auf mehrere Halter verteilen. Wichtig sind klare Regeln für Buchung, Kostenverteilung und Schäden.
Weiterführende Seiten
Quellen
- Pilot Report: Rotax SF 25 Falke von Scheibe Aircraft – fliegermagazin, abgerufen am 2.10.2026
- Flugzeug-Reportage: Stemme S10 & S6 – fliegermagazin, abgerufen am 2.10.2026
- Ein Flugzeug startet durch – Motorsegler Stemme S6 – aerokurier, abgerufen am 2.10.2026
- Check: Stemme S10-VT im Leser-Test – aerokurier, abgerufen am 2.10.2026
- Stemme S10-VT – AOPA, abgerufen am 2.10.2026
- Flugbericht: Stemme S12 für die Offene Klasse – aerokurier, abgerufen am 2.10.2026
- UL-Motorsegler: Neues 120-Kilo-UL von Blanik – aerokurier, abgerufen am 2.10.2026
- Dein Leben, das ist ein Schweben (Unternehmensporträt Schempp-Hirth) – Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, abgerufen am 2.10.2026
- Chartern in Andalusien: Spanien mit dem Falke SF 25 Motorsegler – fliegermagazin, abgerufen am 2.10.2026
- Betriebskosten: Was ein eigenes Flugzeug kostet – fliegermagazin, abgerufen am 2.10.2026
- Rotax lifts time between overhaul to 2,000 hours – Plane & Pilot, abgerufen am 2.10.2026
- Merkblatt Gültigkeit SPL (Ausgabe 10/2022) – Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg, abgerufen am 2.10.2026
- Verordnung (EG) Nr. 785/2004 über Versicherungsanforderungen an Luftfahrtunternehmen und Luftfahrzeugbetreiber – umwelt-online, abgerufen am 2.10.2026
- Reisemotorsegler – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Motorsegler – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Scheibe SF 25 – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Grob G 109 – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Diamond HK36 Super Dimona – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Taurus Electro – Pipistrel, abgerufen am 2.10.2026
Zuletzt redaktionell geprüft: 4.10.2026